Donnerstag, 27. März 2014

09:30 Uhr | Kick-off Kaffee in der Club Lounge

CLUB LOUNGE

Kick-off Kaffee

10:00 Uhr | Die Zukunft des Kartengeschäftes

Die Zukunft des Kartengeschäftes

  • Komplett reguliert
  • Strategische Handlungsoptionen im Kartengeschäft

Dr. Jürgen Thede
Geschäftsführer, Dr. Thede Consulting GmbH

Sibylle Strack
Direktorin, Leiterin Zahlungsverkehr / Kartenstrategie, Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V. (DSGV)

Es sind ja längst nicht nur die Aktivitäten der EU-Kommission in Sachen Interchange, die zu einer stärkeren Regulierung des Kartenmarktes führen. Die neue Version der Zahlungsdiensterichtlinie (PSD II) und diverse weitere Vorhaben verfolgen zwar das Ziel, einheitliche und transparente Bedingungen für mehr Wettbewerb zu schaffen, führen aber dazu, dass der Rahmen für ein profitables Kartengeschäft immer enger wird. Gleichzeitig müssen sich in den Unternehmen der Kartenbranche immer mehr Mitarbeiter mit der Umsetzung der regulatorischen Vorgaben befassen. Dies ist zwar für die Unternehmen überlebens-notwendig, aber auch kostspielig. Umso wichtiger wird es, sich Klarheit darüber zu verschaffen, welche strategischen Handlungsoptionen trotzdem noch bestehen und wie sich die verbleibenden Spielräume sinnvoll nutzen lassen.

11:15 Uhr | Kaffeepause

CLUB LOUNGE

Kaffeepause

11:45 Uhr | Auswirkungen der Regulierung in der Praxis

Auswirkungen der Regulierung in der Praxis

  • SEPA Card Clearing: Motor oder Bremse für mehr Profitabilität?
  • Verhandlungssache: Das ec-cash-Konzentrator-Modell in der Praxis

Martin van Lessen
Senior Business Consultant, syngenio AG

Udo-Peter Ullmann
Geschäftsführer, CardProcess GmbH

Hans-Dieter Lahmann
Abteilungsdirektor, Gruppenleiter Kartenstrategie und -produkte, Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V. (DSGV)
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Zum regulatorischen Rahmen für das Kartengeschäft gehört nicht zuletzt auch SEPA. Einen wesentlichen Bestandteil davon stellt das SEPA Card Clearing (SCC) dar. Klar ist: Um auf den neuen Standard zur Abwicklung von Kredit- und Debitkartentransaktionen umstellen zu können, sind Investitionen in Technik und Organisation erforderlich. Damit sollte dann aber auch die Hoffnung verbunden sein, in absehbarer Zeit signifikante Einsparungen realisieren zu können. Speziell in Deutschland besteht eine konkrete Auswirkung der Regulierung darin, dass die Entgelte für electronic cash nicht mehr von der Kreditwirtschaft festgelegt, sondern zwischen Banken und Akzeptanzstellen ausgehandelt werden. Damit nicht jeder Händler mit jeder Bank verhandeln muss, hat man ein so genanntes Konzentrator-Modell entwickelt. Das erscheint zunächst sehr sinnvoll, scheint aber bei der Umsetzung in die Praxis mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden zu sein.

13:15 Uhr | Lunchmenu in der Orangerie

ORANGERIE

Lunchmenu in der sonnigen Orangerie

Ausreichend viel Zeit für ein Drei-Gänge-Menu in der Orangerie oder bei gutem Wetter auch unter freiem Himmel.
Entspannen Sie bei einem leichten Mittagstisch und angenehmen Gesprächen.

15:00 Uhr | Neue Perspektiven

Neue Perspektiven

  • girocard wird kontaktlos
  • Mobile Commerce – mehr als nur Payment

Matthias Hönisch
Gruppenleiter Kartengeschäft, BVR Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken

Stefan Schnitzler
Vice President / Business Unit Payment, Deutsche Telekom AG

Nachdem für Kreditkarten und die GeldKarte die Möglichkeit des kontaktlosen Bezahlens besteht, scheint es nur folgerichtig, wenn man sich darüber Gedanken macht, ob und wie man auch im electronic cash System der Deutschen Kreditwirtschaft kontaktlose Zahlungen möglich machen könnte. Dazu sind eine ganze Reihe von Fragen zu klären: zum Beispiel, ob man dabei bleibt, bei jeder Transaktion eine PIN-Eingabe zu fordern, oder wie man sonst das Risiko im Griff behalten will. Neue Perspektiven können sich auch dadurch eröffnen, dass die großen Mobilfunkanbieter inzwischen anscheinend ein starkes Interesse daran haben, gemeinsam mit Kartenherausgebern Projekte zu entwickeln. Für die Mobilfunker steht dabei allerdings – im Gegensatz zu den Kartenherausgebern – nicht das Bezahlen im Vordergrund, sondern die möglichst vielfältige Einsetzbarkeit ihrer Wallet-Lösungen.

16:30 Uhr | Kaffeepause

CLUB LOUNGE

Kaffeepause

17:15 Uhr | Mobile Payment: Angebot und Nachfrage

Mobile Payment: Angebot und Nachfrage

  • Business-Modelle zwischen Banken und Mobilfunkern
  • Perspektiven im Bereich Consumer Payments

Uwe Härtel
Vice President Sales Central Europe, gemalto GmbH

Cord-Constantin Bregulla
Managing Director / Card Solutions, UBS AG

Das Thema Mobile Payment scheint immer noch etwas unübersichtlich. Wer macht wem welches Angebot? Gibt es überhaupt eine Nachfrage und wenn ja, von wem? Das Angebot der Mobilfunkunternehmen scheint so auszusehen, dass man eine eigene Wallet-Lösung entwickelt, in der unter anderem auch Platz für Zahlungskarten sein soll. Aber wie und zu welchen Konditionen sollen die Karten in die elektronischen Brieftaschen gelangen? Und wer erklärt es welchen Endkunden? Immerhin gibt es Beispiele aus der Praxis, die zeigen, dass es durchaus erfolgversprechend sein kann, wenn Banken und Mobilfunkunternehmen es schaffen, partnerschaftlich zusammenzuarbeiten. Aber wie sieht es mit der Nachfrage der Banken nach gemeinsamen Projekten mit Mobilfunkern aus? Ein wichtiger Orientierungspunkt für Kartenherausgeber ist die Frage, wie ihre Kunden in Zukunft bezahlen wollen.

Ab 19:15 Uhr | Der legendäre Abend in der Kaminbar

Kamin
KAMINBAR

Gediegen-klassisch und angenehm-charmant: Der legendäre Abend in der Kaminbar

Erstklassige Bar-Atmosphäre & Musik vom Piano: intensive Kontakte, gute Gespräche, ausgewähltes Buffet

Freitag, 28. März 2014

9:00 Uhr | Mobile Payment: Praxis und Pläne in Europa

Mobile Payment: Praxis und Pläne in Europa

  • Praxiserfahrungen aus Polen
  • Mobile Payment zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Janusz Diemko
CEO , First Data Polska S.A.

André M. Bajorat
amb consult

Bei Mobile Payment kann leicht der Eindruck entstehen, dass wir das Thema hierzulande – mal wieder – mit deutscher Gründlichkeit bis zu Ende diskutieren, während die Entwicklung in vielen Nachbarländern schon viel weiter fortgeschritten ist und das Bezahlen mit dem Smartphone zum ganz normalen Alltag gehört. Insbesondere Polen scheint hier eine Vorreiterrolle in Europa einzunehmen. In Frankreich startete schon 2010 das ◊Cityzi“-Projekt in Nizza und jetzt will Orange (ehemals France Telecom) gemeinsam mit Visa dem Mobile Payment den Weg in den Alltag bahnen. In Großbritannien nutzte Visa die Olympischen Spiele 2012 als große Bühne für Mobile Payment. Und (sogar) in Österreich gibt es bereits eine nationale Mobile Wallet Initiative. Aber wie viele Verbraucher nutzen denn ihr Smartphone tatsächlich zum Bezahlen und wie viele Akzeptanzstellen bieten ihren Kunden die Möglichkeit des Mobile Payment?

10:30 Uhr | Kaffeepause

CLUB LOUNGE

Kaffeepause

11:00 Uhr | Mobile Payment: Erste Erfahrungen in Deutschland

Mobile Payment: Erste Erfahrungen in Deutschland

  • Bezahlen mit dem Smartphone – Probieren geht über Studieren
  • YAPITAL: Multi-Channel-Payment in der Praxis

Mario Zorn
Product Manager Mobile Payment, Lufthansa AirPlus Servicekarten GmbH

Thomas Pietsch
Managing Director, YAPITAL Financial AG

Was braucht ein Kartenherausgeber, der sich von den Diskussionen am grünen Tisch loslösen und einfach einmal ausprobieren will, wie das mit dem Mobile Payment in der Praxis so geht – außer ein ausreichendes Budget und gute Nerven? Er braucht die Unterstützung der betreffenden Kartenorganisation. Er braucht ein Processing-Unternehmen, das bereit ist, seinen Weg mitzugehen. Er braucht eine Antwort auf die Frage, welche Smartphones für solch einen Praxistest in Frage kommen. Er braucht eine Lösung, mit der sich die Kartendaten sicher auf die Smartphones laden lassen. Er braucht eventuell eine Wallet-Lösung, mit der sich die Kartendaten im Smartphone verwalten und nutzen lassen. Er braucht auf jeden Fall auch noch Kunden, die Lust darauf haben, so etwas auszuprobieren. Und dann braucht er schließlich noch den Mut, aus seinen ersten Erfahrungen die richtigen Schlüsse zu ziehen.

12:30 Uhr | Kaffeepause

CLUB LOUNGE

Kaffeepause

13:00 Uhr | MasterCard und Visa: Mit eigenen Wallets in die Zukunft

MasterCard und Visa: Mit eigenen Wallets in die Zukunft

  • MasterPass auf dem Weg in die Praxis
  • V.me by Visa: Neue Chancen für Issuer

Arne Pache
Senior Business Leader, Head of Emerging Payments Continental Europe, MasterCard Europe sprl

Stephanie Zachariae
Senior Relationship Manager, VISA Europe Services Inc.

Wenn eine einzelne Bank namens PayPal allen anderen Banken beim Thema ◊Online-Bezahlen“ davonläuft und wenn der Erfolg offensichtlich darauf beruht, dass es für die Verbraucher und die Online-Händler eine besonders einfache und bequeme Lösung ist, dann besteht Handlungsbedarf. Und wenn sich gleichzeitig Online-Händler darüber beklagen, dass die von MasterCard und Visa gleichermaßen bisher favorisierte Sicherheitstechnologie 3D Secure dazu führt, dass die Verbraucher an der virtuellen Kasse überdurchschnittlich oft ihren Einkauf abbrechen, dann besteht noch mehr Handlungsbedarf. Die beiden Kartenorganisationen haben darauf reagiert und mit MasterPass und V.me by Visa eigene Lösungen entwickelt, die gleichzeitig einfach, bequem und sicher sein sollen und die darüber hinaus auch nicht nur im E-Commerce funktionieren sollen, sondern auch noch auf allen möglichen mobilen Geräten und am POS im stationären Handel.

14:30 Uhr | Ausklang der Konferenz mit Lunchbuffet in der Club Lounge

Club Lounge

Ausklang der Konferenz mit Lunchbuffet in der Club Lounge