Donnerstag, 14. März 2013

09:30 Uhr | Kick-off Kaffee in der Club Lounge

CLUB LOUNGE

Kick-off Kaffee

10:00 Uhr | Rundflug über das Kartengeschäft

Rundflug über das Kartengeschäft


Dr. Jürgen Thede
Geschäftsführer, Dr. Thede Consulting GmbH

Die Rahmenbedingungen dafür, das Kartengeschäft profitabel gestalten zu können, verändern sich. Prominentes Beispiel: Die EU-Kommission verstärkt ihre Aktivitäten gegen Interchange noch weiter. Man darf also davon ausgehen, dass der Druck auf das Ergebnis ebenfalls weiter steigen wird. Aus Sicht der Kartenbranche gibt es mehrere Möglichkeiten, darauf zu reagieren. Dazu gehören zum Beispiel konsequentes Kostenmanagement oder der Versuch, Kosten auf die Kunden zu überwälzen. Vielleicht bieten ja auch das Bezahlen per Kontaktloskarte oder Smartphone neue Chancen. Und eventuell lassen sich sogar neue Elemente in die Wertschöpfungskette einbauen, die einen positiven Beitrag zur Profitabilität leisten.

10:45 Uhr | Kaffeepause

CLUB LOUNGE

Kaffeepause

11:30 Uhr | Hürdenlauf „Kontaktlos“: girogo und girocard

Hürdenlauf Kontaktlos:
girogo und girocard

  • girogo: Erfahrungen und Herausforderungen
  • girocard kontaktlos: Wer, wie, was?

Ingo Limburg
Leiter Marketing GeldKarte, Euro Kartensysteme GmbH

Wolfgang Adamiok
Direktor Leiter Zahlungsverkehr / Kartenstrategie, Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V. (DSGV)

Matthias Hönisch
Gruppenleiter Kartengeschäft, BVR Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken
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Die kontaktlose GeldKarte girogo wird seit fast einem Jahr in der Praxis getestet. Dabei konnte man die ersten Hürden nehmen – wie zum Beispiel die technische Entwicklung, die Gewinnung von Akzeptanzstellen oder den Austausch der Karten. Und wie sieht es mit der vermutlich anspruchsvollsten Hürde aus – nämlich: die Kunden dazu zu bringen, ihre Karten aufzuladen und dann möglichst fleißig zu nutzen? Die girocard, die damals noch ec-Karte hieß, hat mit electronic cash bereits vor mehr als 20 Jahren ihren ersten Hürdenlauf absolviert. Jetzt steht ein neuer an: Auch in diesem System will die Deutsche Kreditwirtschaft kontaktlose Zahlungen möglich machen. Dazu sind nicht nur technische und organisatorische Hürden zu nehmen, sondern unter anderem auch Fragen der Kommunikation in Richtung Händler und Kunden zu klären.

13:00 Uhr | Lunchmenu in der Orangerie

ORANGERIE

Drei-Gänge-Menü in der sonnigen Orangerie

Ausreichend viel Zeit für ein Drei-Gänge-Menu in der Orangerie - oder bei gutem Wetter auch unter freiem Himmel!

Entspannen Sie bei einem leichten Menue und angenehmen Gesprächen.

14:45 Uhr | Mobile Payment auf dem Weg in die Praxis

Mobile Payment auf dem Weg in die Praxis

  • Volksbanken-Pilot mit o2-Wallet
  • Mobile Payment: Am POS und im Internet


Dr. Tilo Schürer
Leiter DirektMarketing, Landesbank Berlin AG
Paul Schlopsna

Produktmanagement Innovationen, Bereich Zahlungsverkehr, WGZ-Bank AG Westdeutsche Genossenschafts-Zentralbank

Thorsten Trillitzsch
Geschäftsbereich Cards / Produktionsmanagement, Deutscher Genossenschafts-Verlag eG
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Nachdem nun bereits länger über alle möglichen Varianten von Mobile Payment diskutiert wird, sind auch schon eine ganze Reihe von Piloten gestartet. Über Erfahrungen oder gar konkrete Ergebnisse ist bisher allerdings nur wenig oder gar nichts an die Öffentlichkeit gedrungen. Dabei dürften sich Erfahrungen aus anderen Ländern ohnehin nur schwer auf den deutschen Markt übertragen lassen. Also macht es für Kartenherausgeber in Deutschland, die sich für Mobile Payment ernsthaft interessieren, in jedem Fall Sinn, eigene Projekte zu starten, eigene Erfahrungen zu sammeln, daraus eigene Schlüsse zu ziehen und am Ende – hoffentlich – die eigenen Chancen und Risiken möglichst realistisch abwägen zu können. Und vielleicht sind auch schon erste vorsichtige Aussagen darüber möglich, ob und wie sich bei Mobile Payment für Kartenherausgeber ein positiver Business Case erzielen lassen könnte.

16:15 Uhr | Kaffeepause

CLUB LOUNGE

Kaffeepause

17:00 Uhr | Mobile Payment: Zwischen Verlieren und Verdienen

Mobile Payment:
Zwischen Verlieren und Verdienen

Ottmar Bloching
General Manager Deutschland, VISA Europe Services Inc.

Kay-Hendrik Eichler
Geschäftsführer, montrada GmbH

Christian Stolz
General Manager Germany, MasterCard Europe sprl
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Christian Von Hammel-Bonten
Executive Vice President Sales Telecommunications, Wirecard AG
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"In zehn Jahren werden weltweit mehr Zahlungen mit mobilen Endgeräten abgewickelt als mit herkömmlichen Plastikkarten“ – davon geht Visa aus.
"Die Entwicklung hin zum Mobile Payment ist unumkehrbar und wird sich noch weiter beschleunigen“ – davon ist MasterCard überzeugt.
Und beide Kartenorganisationen setzen darauf, mit Hilfe von Mobile Payment Marktanteile gegenüber Bargeld zu gewinnen.
"Banken haben zwar im Moment mit ihren bestehenden Zahlungsverkehrs-Strukturen beim Aufbau von Mobile Payment noch einen Wettbewerbsvorteil, könnten diesen aber verlieren, wenn sie zu wenig in Innovationen investieren“ – sagt eine internationale Marktanalyse. Jedoch deutet in letzter Zeit einiges darauf hin, dass die Telekommunikationsunternehmen gar nicht so sehr daran interessiert sind, in Wettbewerb zu Banken und Sparkassen zu treten, sondern vielmehr an Kooperationen. Auf der Akzeptanzseite kommen neue Anbieter auf den Markt, die Smartphones zu Kartenterminals machen wollen und damit in die Geschäftsmodelle der Acquirer eingreifen. All dies bietet jede Menge Stoff für kontroverse Diskussionen.

Ab 19:15 Uhr | Der legendäre Abend in der Kaminbar

Kamin
KAMINBAR

Gediegen-klassisch und angenehm-charmant: Der legendäre Abend in der Kaminbar

Erstklassige Bar-Atmosphäre & Musik vom Piano: intensive Kontakte, gute Gespräche, ausgewähltes Buffet

Freitag, 15. März 2013

9:00 Uhr | Dauerauftrag: Sicherheit

Dauerauftrag: Sicherheit

  • Prävention gestern, heute und morgen
  • Cybercrime im Boom

Monika Kummer
Abteilungsleiterin Risikosteuerung, Bayern Card Services GmbH

Mirko Manske
Teamleader CyberCrime Intelligence Operations, Bundeskriminalamt Wiesbaden

Der kriminelle Missbrauch von Karten wandert zunehmend ins Internet. Denn seit in Europa die EMV-Chiptechnologie sowohl auf Karten als auch an Geldautomaten und POS-Terminals (fast) flächendeckend eingeführt ist, bietet die Kartenkriminalität im E-Commerce für die Täter einfach den besseren Business Case. Dies geht eindeutig aus dem letzten Lagebild Cybercrime des Bundeskriminalamtes hervor. Für Kartenherausgeber und Processoren bedeutet dies, dass sie ihre Präventionsstrategien ständig den sich immer wieder verändernden Angriffsstrategien anpassen müssen, wenn sie verhindern wollen, dass ihre Verluste aus Kartenmissbrauch höher steigen als ihre Erträge.

10:30 Uhr | Kaffeepause

CLUB LOUNGE

Kaffeepause

11:00 Uhr | Processing-Markt: Ständig in Bewegung

Processing-Markt:
Ständig in Bewegung

  • Der Wandel des Processing-Marktes: europäisch, mobil und innovativ
  • Vom Technik-Processor zum Marktpartner

Wolfgang Heinrich
Sprecher der Geschäftsführung, First Data Deutschland GmbH

Udo-Peter Ullmann
Geschäftsführer, CardProcess GmbH

Weil das Processing nun mal sowohl für Issuer als auch für Acquirer den größten Kostenblock darstellt, führt der Weg zu mehr Profitabilität fast zwangsläufig über Kosteneinsparungen in diesem Bereich. Kein Wunder also, dass im Processing-Markt jahrelang die Maxime der ◊Economies of Scale“ galt. Und auch wenn es darum geht, neue Entwicklungen – etwa Mobile Payment – aktiv mitzugestalten, ist eine gewisse Größe unabdingbar, um die erforderlichen Investitionen tragen zu können. Aber: Je größer ein Unternehmen wird, umso mehr nimmt die Gefahr zu, die Nähe zum Markt und zu den Kunden zu verlieren. Dies wiederum eröffnet große Chancen für kleinere Anbieter.

12:30 Uhr | Kaffeepause

CLUB LOUNGE

Kaffeepause

13:00 Uhr | Profitables Geschäft durch Kundennutzen

Profitables Geschäft durch Kundennutzen

  • Mobile Loyalty 2.0
  • Ausblick: Bezahlen im Zeitalter der Digital Natives

Dr. Thomas Fromherz
Director Payment & Card Services , Netcetera AG

Jochen Siegert
Head of Payments, Risk & Pricing , Bigpoint S.à r.l. and Co, SCS
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Wie schafft man es, das nüchterne und als wenig angenehm empfundene Bezahlen den Kunden so schmackhaft zu machen, dass Transaktionen und Umsätze bei bargeldlosen Zahlungssystemen nachhaltig steigen? Könnte etwa die Verbindung von Bezahl- und Kundenbindungsfunktionen eine Lösung sein – und wenn ja, wie praktikabel ist sie dann?
Und: Wie werden Diejenigen in Zukunft bezahlen wollen, die heute schon ab dem Grundschulalter ganz selbstverständlich Smartphones nutzen und im Internet surfen? Kann man solchen Kunden überhaupt noch vermitteln, dass sie zum Bezahlen an irgendeiner – realen oder virtuellen – Kasse ein Stück Plastik nutzen sollen?

14:30 Uhr | Ausklang der Konferenz mit Lunchbuffet in der Club Lounge

CLUB LOUNGE

Ein leichtes Buffet wird Ihnen zum Abschied in der Club Lounge präsentiert.
Eine letzte Gelegenheit für Austausch und Gespräche