ProfitCard 2012: 22. - 23. März
Zum zwölften Mal in Wiesbaden
Das Kartengeschäft befindet sich ja ständig im Umbruch. Zur Zeit scheinen die Veränderungen jedoch mal wieder besonders heftig zu sein – unter anderem abzulesen daran, was sich bei der girocard der deutschen Kreditwirtschaft in Sachen Kontaktlos, Kooperationen und Konditionen tut.
Dazu kommt – natürlich – die Diskussion über Mobile Payment, die sich langsam aber sicher immer mehr dem Boden der Tatsachen nähert. Beim Studium bestimmter Pressemitteilungen und Untersuchungen kann man zwar den Eindruck gewinnen, dass demnächst alle Menschen nur noch mit ihrem Handy bezahlen wollen. Doch was daran ist reiner Hype ohne jeden Praxisbezug und was ist schon – an weiten Teilen der Kreditwirtschaft vorbei – Realität? Und was können Banken unternehmen, um bei diesem Thema, das doch immerhin interessante neue Geschäfte eröffnen könnte, nicht von Mobilfunk- oder Internetfirmen abgehängt zu werden?
Im Gegensatz zum mobilen ist das kontaktlose Bezahlen längst in der Praxis angekommen. Hier stellt sich jetzt die Frage, ob die Kreditkartenorganisationen mit ihren weltweit funktionierenden Standards bereits uneinholbar weit vorne liegen, oder ob die deutsche Kreditwirtschaft mit ihrer regionalen Lösung nicht doch gute Chancen hat, am Ende in der Gunst von Verbrauchern und Händlern die Spitzenposition einzunehmen.
Solange die Diskussion über neue Bezahlmethoden noch relativ jung ist, kann schon mal der eine oder andere Aspekt in den Hintergrund treten: Zum Beispiel, wie die Händler darüber denken, ob die Processoren die erforderlichen Abläufe schon in ihren Systemen abbilden können oder wie es mit der Sicherheit bestellt ist. Bei Letzterer handelt es sich sozusagen um einen „Dauerauftrag“ für alle Beteiligten, insbesondere wenn im E-Commerce die Risikokosten nicht die Erträge verschlingen sollen.
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