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Dienstag
19.01.2010 |
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9:30 – 10:20
Kick-off Frühstück:
Viel Erfolg und auch Spaß - nutzen Sie Ihre Kontaktbörse
10:20 - 10:40 / Großes Forum 1 /Simultanübersetzung
Opening Speech
Der Elektronische Personalausweis
Ein Beitrag für mehr Sicherheit in Deutschland und Europa
Mit dem elektronischen Personalausweis wird erstmals ein hoheitliches Ausweisdokument mit der Möglichkeit der Nutzung für eBusiness und eGovernment kombiniert. Damit werden die Bürgerinnen und Bürger zukünftig auch in der elektronischen Welt über eine sichere Identität verfügen können und sind vor Cyberkriminalität wie Phishing und Identitätsdiebstahl besser geschützt.
Gleichzeitig wird der elektronische Ausweis die nutzerfreundliche Gestaltung von eBusiness- und eGovernment-Anwendungen wesentlich erleichtern. Unternehmen und Behörden bereiten sich auf die Nutzung des Ausweises für ihre Internetdienste vor.
Im laufenden Anwendungstest für den elektronischen Personalausweis werden nun die ausgewählten Dienstleister in enger Zusammenarbeit mit dem BMI ihre Leistungen mit den neuen Funktionen des elektronischen Personalausweises entwickeln, implementieren und im realitätsnahen Betrieb testen. Zur Einführung im Jahr 2010 sollen diese Services dann dauerhaft zur Verfügung stehen
Dr. Hans Bernhard Beus
Staatssekretär
Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik
Bundesministerium des Innern BMI
10:40 - 12:10 / Großes Forum 2 / Simultanübersetzung
Elektronischer Identitätsnachweis, Bürgerportale und sichere Online-Kommunikation
Diese Themen stehen im Mittelpunkt der EU, des Bundes und der gesamten Wirtschaft. Die Omnicard 2010 hat sie zu einem zentralen Thema ihres Programms gemacht. Ab November 2010 wird der elektronische Personalausweis im Scheckkartenformat den bisherigen Personalausweis ablösen. Die vielleicht interessanteste neue Eigenschaft ist der elektronische Identitätsnachweis, der die Sicherheit und den Komfort von eBusiness und eGovernment für alle deutlich erhöhen soll. Die neue Dokumentengeneration wird die herkömmlichen Anwendungen des Ausweises um elektronische Funktionen ergänzen. Die Daten, die heute optisch vom Dokument ablesbar sind, sollen zukünftig in einem Ausweis-Chip gespeichert werden. Damit können sich die Ausweisinhaber im Internet elektronisch ausweisen – sowohl gegenüber Behörden im eGovernment als auch gegenüber privatwirtschaftlichen Dienstleistungsanbietern, beispielsweise bei Online-Shopping, Online-Banking oder beim Online-Kauf von Tickets. Gleichzeitig erhält der Ausweisinhaber über ein Zertifikat die Bestätigung, dass die von ihm aufgerufene Website auch dazu berechtigt ist, seine Daten abzufragen.
Der elektronische Personalausweis ist mit der Funktion des elektronischen Identitätsnachweises ausgerüstet. Damit können Prozesse wie Log-in, Adressverifikation und Altersnachweis wirtschaftlicher und schneller realisiert werden. Ein besonderer Schwerpunkt wurde auf den Schutz persönlicher Daten gelegt: Nur berechtigte Anbieter von Dienstleistungen dürfen die Daten des Ausweises abfragen. Der Ausweisinhaber selbst behält die volle Kontrolle darüber, welche seiner persönlichen Daten an den Anbieter übermittelt werden. Aufgrund seines Sicherheitskonzeptes hilft der elektronische Personalausweis, Internetkriminalität zu bekämpfen und das Vertrauen der Bevölkerung in elektronische Transaktionen zu steigern. Er stärkt den Schutz vor Identitätsdiebstahl und bietet neue benutzerfreundliche Möglichkeiten für die Umsetzung des Jugendschutzes, letzteres unter anderem auch an Automaten, beispielsweise beim Zigarettenkauf.
E-Mails sind heute zum Massenkommunikationsmittel geworden, das privat ebenso selbstverständlich genutzt wird wie in der Kommunikation mit Behörden und Geschäftspartnern. E-Mail eignet sich jedoch nicht, sobald die Nachricht vertraulich ist oder es auf ihre sichere und nachweisbare Zustellung sowie Unveränderbarkeit ankommt. Unter dem Namen „De-Mail“ sollen Nachrichten und Dokumente daher ab 2010 zuverlässig und vor Veränderungen geschützt in einem sicheren Kommunikationsraum zwischen registrierten Nutzern versendet werden können.
Diese Keynote-Session soll beleuchten, wie die Projekte des Bundes laufen, welche Aktivitäten in der EU laufen und wie diese Themen von der Wirtschaft und der Begleitforschung eingeschätzt werden.
Ulrich Hamann
Vorsitzender der Geschäftsführung
Bundesdruckerei GmbH
Franz-Reinhard Habbel
Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes
Dr. Johannes Helbig
CIO, Mitglied des Bereichsvorstands
Deutsche Post AG
Dr. Udo Helmbrecht
Executive Director
ENISA - European Network and Information Security Agency
Prof. Dr. Radu Popescu-Zeletin
Institutsleiter
Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS
Dr. Mario Tobias
Mitglied der Geschäftsleitung Technologien & Dienste
BITKOM Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.
Prof. Dr. Heinz Thielmann
Geschäftsführer
Emphasys GmbH
Dr. Mario Tobias
Mitglied der Geschäftsleitung Technologien & Dienste
BITKOM Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.
12:10 - 13:30 Lunchbuffet in der Ausstellung
13:30 - 14:30 / Fachforen Block 3
3-A / Simultanübersetzung
Elektronischer Personalausweis: Bericht zu den Anwendungstests
Zum 1. November 2010 wird der elektronische Personalausweis (ePA) in Deutschland eingeführt. Derzeit wird ein Anwendungstest durchgeführt, der durch ein Kompetenzzentrum begleitet wird. Das Kompetenzzentrum begleitet die Anwendungstests und bietet in einem Test- und Demonstrationszentrum Unterstützung zu Fragen rund um den ePA. Das Fachforum gibt einen Überblick über den Status der Einführung und Antworten auf technische Fragen.
Jens Fromm
Gruppenleiter Identitätsmanagement
Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS
3-B
eSEPA - der Turbo für Zahlungsverkehr mit Internet und Mobile
SEPA ist nur der Anfang. Unternehmen und Händler können nach vereinheitlichten Verfahren ihre Geschäfte in ganz Europa tätigen, Papier wird ausgemustert, neue Endgeräte eingesetzt und bieten Mehrwert durch die Wiederverwendung von Infrastrukturen, Nutzer-Gewohnheiten und Bank-Investitionen (z.B. Online-Banking). Es werden vorgestellt und diskutiert: das neue EPC e-Channel Framework, der neue Bericht mit Empfehlungen der EU Kommission zu e-Invoicing, sowie e-Mandate, e-ID und der mobile Zahlungsverkehr. Was bringt die Zukunft, welche Visionen werden Wirklichkeit?
Dr. Michael Salmony
Executive Advisor Board of Directors
Equens SE
3-C
Besitz & Wissen: Der ePA in einer kartengestützten IT-Sicherheitsinfrastruktur
Für Unternehmen und Anwendungsanbieter, die bereits SmartCards einsetzen bzw. deren Kunden bereits über solche verfügen, stellt sich die Frage, wie der ePA als zusätzlicher „Token“ sinnvoll bzw. mit Mehrwert integriert werden kann. DATEV verfügt über eine kartengestützte IT-Sicherheitsinfrastruktur und berichtet als Diskussionsgrundlage über erste Ansätze zur ePA-Integration.
Torsten Wunderlich
Leiter DATEV Informationsbüro Berlin
3-D
REWE Zentralfinanz e.G.Fälschungssicheres Bezahlen dank biometrischer Eindeutigkeit
Die Einzigartigkeit des menschlichen Fingerabdrucks, kombiniert mit der neuesten Scannertechnologie sowie einer Lebenderkennung machen Vorgänge rund um das Bezahlen / Geldabheben per Fingerabdruck nahezu fälschungssicher. Der Fingerabdruck ersetzt resp. ergänzt ec-Karten und PINs am Selbstbedienungsautomaten. Neueste Verfahren und Technologien werden in diesem Fachforum aus Anwendersicht präsentiert.
Andreas Volp
Funktionsbereichsleiter Marktverfahren
REWE Zentralfinanz e.G.
3-E
Vertrauensräume gemäß ETSI TSL-Konzept bei eHealth, Banking und Signatur-Anwendungen
Elektronische Identitätszertifikate nach X.509 bilden den Stand der Technik für elektronische Signaturen und die Authentisierung von Personen und Objekten. Das Vertrauen in die Herausgeber dieser Zertifikate kann auf der Basis des ETSI Standards für Trust-service Status Lists Domänen und Nationen-übergreifend dargestellt werden. Im Fachforum werden die Grundlagen erläutert und die Anwendungsfälle in den Bereichen Gesundheit, Akkreditierung und internationaler Zahlungsverkehr dargestellt.
Arno Fiedler
Geschäftsführer
Nimbus Technologieberatung GmbH
15:00 - 16:30 / Großes Forum 4 / Simultanübersetzung
eID - Was muss getan werden, damit es auch wirklich weltweit funktioniert?
Die weltweite Einführung von elektronischen Pässen hatte vor knapp 5 Jahren begonnen. Deutschland ist eines von 195 Ländern, die sich in der ICAO (International Civil Aviation Organization), eine Unterorganisation der UNO, zur standardgemäßen und international interoperablen Nutzung von Reisepässen verpflichtet hatte und gehört zu den ersten Ländern, welche den elektronischen Reisepass eingeführt haben. Der Sprung von den mit raffinierten Sicherheitsmerkmalen versehenen und sich jahrzehntelang bewährten Reisepässen zu solchen, die zwecks größerer Fälschungssicherheit mit einer komplexen elektronischen Komponente versehen sind, mag für Technik-Freaks trivial erscheinen.
Die Elektronik muss jedoch zu Lesegeräten von Grenzkontrollstellen weltweit kompatibel sein, sich vielleicht sogar hie und da tolerant hinsichtlich unterschiedlicher Schnittstellenausprägungen verhalten, ohne allerdings die mit kryptografischen Zugangsprotokollen abgesicherte Kommunikation zwischen Pass und Leser in irgendeiner Weise sicherheitstechnisch abzuschwächen.
Dies ist eine nicht zu unterschätzende Herausforderung, sowohl für die Hersteller der entsprechenden Systemeinrichtungen als auch für die Betreiber derselben. Klar, dass ein solches weltweites Sicherheitssystem nur dann funktionieren kann, wenn deren Systemkomponenten die international bei ICAO und ISO erarbeiteten Standards einhalten. Daher wird der Überprüfung von Normenkonformität große Bedeutung zugeschrieben. Einerseits werden begleitend zur Erstellung der Schnittstellen-Standards auch gleich solche zur Normenkonformitätsprüfung erarbeitet. Andererseits muss es zertifizierte und unabhängige Test-Institutionen geben, die die in den Umlauf zu bringenden Systemkomponenten auf Herz und Nieren überprüfen, damit nach erfolgreichem Austesten im Betrieb auch wirklich alles reibungslos funktioniert.
Die Einhaltung von Standards seitens der eingesetzten Systembestandteile und deren Überprüfung mag eine wesentliche Basis für einen erfolgreichen Betrieb sein. Was jedoch die Echtheit der in den Pässen implantierten Chips und deren Inhalte angeht, dazu ist noch weiteres nötig. Mit der zunehmenden weltweiten Verbreitung der elektronischen Reisepässe wird sich mehr und mehr das Problem stellen, dass die Grenzkontrollstelle eines Landes einen Reisepass eines anderen Landes in IT-sicherheitstechnischer Weise auf Echtheit überprüfen können muss. Und dies innerhalb von Sekunden! Zur Lösung dieser Aufgabe hat die ICAO das sogenannte Public Key Directory (PKD) eingeführt, dessen funktionale Prinzipien durchaus auch auf andere Anwendungen, z.B. auf solche im Finanzsektor, anwendbar erscheinen.
Dr. Eckart Brauer
Regierungsdirektor
Vorsitzender PKD Board
Bundesministerium des Innern BMI
Michael Hegenbarth
Senior Director Standardization and Consulting
Bundesdruckerei GmbH
Jan Loeschner
Security Technology Assessment Unit / Institute for the Protection and Security of the Citizen
European Commission - Joint Research Centre
Roman Vanek
Chef Abteilung Ausweise und besondere Aufgaben
Bundesamt für Polizei
(Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement EJPD)
17:00 - 18:00 / Großes Forum 5 / Simultanübersetzung
Keynote Speech
Emotional Boosting - Die hohe Kunst der Kaufverführung
In einem spannenden Vortrag stellt Dr. Hans-Georg Häusel die neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung für den Verkauf und Vertrieb vor und zeigt wie man einen Logenplatz im Kopf seiner Kunden erobert.
Was im Kundengehirn wirklich passiert: Die Vormacht des limbischen Systems und der Emotionen
Platon, Descartes und Kant waren der Überzeugung: Menschliche Entscheidungen sind Vernunftentscheidungen und Emotionen stören. Die moderne Hirnforschung zeigt: Die drei großen Philosophen irren – ohne Emotionen sind gar keine vernünftigen Entscheidungen möglich und nicht das scheinbar vernünftige Großhirn gibt den Ton im Kopf an, sondern das darunter liegende und entwicklungsgeschichtlich ältere limbische System.
Die Emotionssysteme im menschlichen Gehirn
Wenn die Emotionssysteme im Gehirn das Sagen haben, stellt sich die Frage, welche Emotionssysteme es gibt und wie diese wirken. Der Limbic® Ansatz gibt einen Einblick in die geheimen Steuersignale unseres Gehirn.
No emotions – no Money: Nur was Emotionen auslöst, schafft Wert im Gehirn
Etwas was keine Emotionen auslöst ist für das Gehirn wert- und bedeutungslos. Wertsteigerung von Produkten, Marken und Dienstleistungen ist nur über Emotionalisierung möglich – auch Geld ist übrigens hochemotional. Emotional Boosting bedeutet: Die Tausend Möglichkeiten der Emotionalisierung konsequent nutzen.
Die Macht des Unbewussten: Wie Kaufentscheidungen wirklich fallen
Mit der Vormacht der Emotionen ereignete sich eine zweite Revolution in der Hirnforschung – die Vormacht des Unbewussten. Das Unbewusste bestimmt das Bewusstsein – nicht umgekehrt. Wer mit seinen Produkten und Services Erfolg haben will, aktiviert die tausend kleinen unbewussten Kaufknöpfchen im Kunden Gehirn.
Auch Technik ist hochemotional
Selbst B2B und High-Tech-Business sind hochemotional. Wenn man das Geschäft aus Sicht des Gehirns betrachtet ergeben sich verblüffende Einsichten.
Alles ist eine Botschaft
Auch wenn nur ein kleiner der Teil der Botschaften ins Bewusstsein kommt – sie wirken trotzdem im Unbewussten. Man bekommt im Kopf seiner Kunden einen Logenplatz wenn man jedes Detail emotionalisiert und emotional verstärkt.
Die Limbic Types
Kunden unterscheiden sich erheblich in der Ausprägung ihrer Emotionssysteme im Gehirn. Die Emotionssysteme bestimmen aber unbewusst, was für einen Menschen wichtig oder unwichtig ist. Wenn man diese Unterschiede und Hirnpräferenzen kennt, kann man seine Verkaufsargumentation wesentlich effizienter machen. Alter und Geschlecht wirken erheblich auf die Emotionssysteme ein – daraus ergeben sich überraschende Erkenntnisse
Brain Brands
Gleich ob Produkt- oder Unternehmensmarke: Marken beeinflussen die Wahl und Kaufentscheidung erheblich. Doch wie wirken Marken im Gehirn? Was kann man tun um diese Wirkung zu verstärken?
Dr. Hans-Georg Häusel
Vorstand
Gruppe Nymphenburg Consult AG
18:30 - 20:00 / Großes Forum 6 / Simultanübersetzung
Statements & offene Diskussion
Gibt es wirkungsvolle Innovationen bei der Chipkarte?
Folgt man den Veröffentlichungen von Chipkartenherstellern in Form von Pressreleases, Flyern, Internetauftritten und Exponaten auf Messen, kommt der Beobachter schwerlich zu einem Schluss als dass die Innovation im Kartensektor ungebrochen ist und, wie in den letzten 20 Jahren auch, die Ursache des Wachstums darstellt. Die „Digital City“ der Internetpräsenz des Marktführers Gemalto stellt eine Vielzahl solcher Innovationen auf einer Seite zusammen. Der Münchner Technologiekonzern Giesecke&Devrient betont in seinem Jahresbericht die Möglichkeiten im Bereich kontaktloser Technologien: das Projekt der Bahn Touch& Travel soll schon bald in den „Massenbetrieb“ gehen. Sagem Orga sieht ein allgemein gestiegenes Sicherheitsbedürfnis aus dem sich neue Technologien, Produkte und Märkte ableiten lassen. Und schließlich erläutert Oberthur in seinem Newsletter, dass die Bereiche Mobile, Payment, Transit und Digital TV so zusammenwachsen, dass dies eine neue Produktlinie Convergence begründet.
Studiert man dann jedoch aufmerksam die Jahres- und Quartalsberichte der Hersteller oder spricht man mit Vertretern aus dem Vertrieb, drängt sich ein ganz anderer Eindruck auf. Es ist nicht etwa so, dass man jeweils den Vorsprung und Fortschritt aus der Innovation sucht - vielmehr dominieren Kenngrößen wie der verfügbare SIM Markt oder der durchschnittliche Verkaufspreis. Oder der Hersteller betont Fortschritte beim Einkauf oder die Steigerung der Effizienz im Produktionsprozess.
Die These ist also: Chipkartenhersteller leben von SIM Karten, Bankkarten und in geringerem Maße (wenn auch künftig wahrscheinlich steigend) von Karten in nationalen Behördenprojekten. Alle anderen Aktivitäten sind eher von akademischem Interesse. Geschäftsbeiträge auf signifikantem Niveau sind nicht zu erwarten. Erfolg im Chipkartengeschäft heißt primär, die Kostenführerschaft zu erringen und möglichst präsent in den asiatischen Boommärkten zu sein.
Um die Aussichten weiter zu verdüstern: Die SIM Karte wird strategisch immer mehr vom Smartphone angegriffen. Während vor 15 Jahren konsequent alle persönlichen Daten wie z.B. das Telefonbuch auf der SIM Karte gespeichert wurden ist heute ihre Rolle auf das Vorhalten von Schlüsseln reduziert. Längst personalisiert ein Nutzer sein Smartphone und nicht seine Smartcard. Die Karten werden auf ein commodity Produkt reduziert und sind ein ebenso spannendes Beiwerk wie das Ladekabel.
Diese zugegeben provokante und wenig erbauliche Behauptung wird in diesem Forum Segment für Segment durchleuchtet. Renommierte Topmanager der vier größten Chipkartenhersteller Weltweit zeigen auf, welches Potential tatsächlich in Chipkarten steckt und welche Großprojekte noch nicht den Weg in die Köpfe der Mitteleuropäer gefunden haben.
Rémi de Fouchier
Senior Vice President Trusted Services Management
Gemalto S.A.
Arnaud de la Chapelle
General Manager Convergence Product Line
Oberthur Technologies
Axel Deininger
Group Senior Vice President Payment
Giesecke & Devrient GmbH
Dr. Lutz Martiny
Consultant
Didier Sérodon
Chief Technical Officer
Sagem Orga GmbH
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Ab 20:00 Uhr Die Kontaktbörse erster Güte
Open-End-Buffet im ganzen Haus
Nutzen Sie heute wie am morgigen Tag die Gelegenheit zu besten Kontakten an unseren beliebten langen Abenden im Grand Hotel Esplanade!
Die OMNICARD unterstzützt als "stage4youth" den begabten musikalischen Nachwuchs Berlins. Heute für Sie: "Kingfish". Die Band wurde 2006 gegründet und wird seitdem von Dirk Strakhof an der Leo-Borchard Musikschule Steglitz-Zehlendorf geleitet. 2007 gewann die Band den Wettbewerb “Kids in Concert” und letztes Jahr den 3. Preis beim JugendBand Contest des Bundesrates. Es erwartet Sie eine bunte Mischung aus unterschiedlichen Jazzrichtungen, wobei stilistisch keine Grenzen gesetzt sind.
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