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Mittwoch
20.01.2010
9:00 - 10:30 / Großes Forum 7 / Simultanübersetzung
Die Zahlungsdiensterichtlinie PSD: Ein neues Zeitalter im europäischen und nationalen Zahlungsverkehr?


Die SEPA-Vision ist Teil der europäischen Binnenmarkt-Idee. EZB und EU-Kommission setzen darauf, aus bislang national abgeschotteten Zahlungsmärkten durch den Einfluss von mehr Wettbewerb, mehr Innovationen, schnellere Abwicklungen und – hoffentlich – auch günstigeren Preisen einen attraktiveren einheitlichen Zahlungsmarkt entstehen zu lassen. Den dafür erforderlichen gemeinschaftsrechtlichen Rahmen schafft die unter deutscher Ratspräsidentschaft verabschiedete und zu Weihnachten 2007 in Kraft getretene Richtlinie über Zahlungsdienste im Binnenmarkt (Payment Service Directive PSD). Die bis zum 1.11.2009 erfolgten nationalen Umsetzungen – in Deutschland zweigeteilt durch das ZAG (Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz) sowie das Gesetz zur Umsetzung der Verbraucherkreditrichtlinie, des zivilrechtlichen Teiles der Zahlungsdiensterichtlinie sowie zur Neuordnung der Vorschriften über das Widerrufs- und Rückgaberecht – sind rechtsverbindlich für alle, während das parallel im European Payments Council (EPC) geschaffene Framework für Kartenzahlungen rechtsverbindliche Wirkung nicht gegenüber Dritten entfalten kann.
Wie werden die konkreten Interessen der Akteure im Markt berührt?
Die EU-Preisverordnung von 2001 mitsamt dem vom Bankensektor heftig kritisierten Grundsatz „Gleiche Gebühren /Entgelte für grenzüberschreitende wie für vergleichbare inländische Zahlungen innerhalb der EU“ gilt auch nach dem 01.11.2009 unverändert weiter. Gelten bereits jetzt einheitliche Gebühren /Entgelte für alle Überweisungen innerhalb des Binnenmarktes?
Sogenannte Zahlungsinstitute erwerben durch eine einmalige Zulassung eine Art „Europäischen Pass“ und dürfen EU-weit Zahlungsdienste erbringen. Mehr Wettbewerb, da sich für viele Karten-Dienstleister die Begleitung ihrer Kunden aus Handel, Touristik oder Dienstleistungsbereich in andere EU-Mitgliedsstaaten dadurch vereinfacht?
Neue Gefahren, da trotz der abgesenkten Anforderungen diese Zahlungsinstitute zukünftig auch Kreditkarten herausgeben dürfen?
Geschäftspolitische Herausforderungen durch die in § 675 t BGB vorgegebene neue „Pflicht der unverzüglichen Verfügbarmachung der Kundengelder“ mit der Konsequenz, dass keine Zahlungsziele mehr vereinbart werden können.
§13 ZAG zwingt viele Zahlungsdienstleister zur Sicherung der Kundengelder ein Treuhandkonto einzurichten oder eine Insolvenzversicherung abzuschließen. Was sagt der Markt?
Wie wird die Ausweitung der Informationspflichten für Zahlungsdienstleister, die diese gegenüber ihren Kunden grundsätzlich entgeltfrei erfüllen müssen, in der Praxis umgesetzt?

Steffen Kowalski
Mitglied des Bereichsvorstands Transaction Banking
Geschäftsbereichsleiter Transaction Services
WestLB AG
RA Stefan Schneider
Geschäftsführer
Cards & Conference Consult
Daniela Umstätter
National Expert / DG Internal Market
European Commission
Dr. Hubertus von Poser
Head of Lending & Payments
Capgemini Consulting



11:00 - 12:30 / Großes Forum 8-A / Simultanübersetzung
Elektronischer Personalausweis:
Die Infrastrukturkomponenten


Neben den auf einem kontaktlosen Chip bereitgestellten eID-Funktionen des neuen Personalausweisdokuments werden noch eine Reihe weiterer Infrastrukturkomponenenten und -dienstleistungen benötigt, die für den praktischen Einsatz des Elektronischen Personalausweises sowohl in Offline- als auch in Online-Anwendungen unverzichtbar sind. Beispielhaft seien hier genannt: Kontaktlose Kartenterminals zum Einsatz in der PC-Peripherie, aber auch zur späteren Integration in mobile Geräte, Middleware für Endgeräte, welche die Kommunikation zwischen Ausweisdokument und dem sog. eID-Server auf Anwender bzw. Anbieterseite steuert, aber auch Zertifikatsdienstleistungen, die z.B. Berechtigungszertifikate für Anbieter und Sperrlinformationen ungültiger Ausweisdokumente verteilen.
Kartenterminals und der sog. „Bürger-Client“, also jene Middleware, die beim Bürger die einfache Verbindung von Ausweis und Lesegerät mit seinem Endgerät ermöglicht, aber auch der eID-Server auf der Anbieterseite sollen im Anwendertest bereitgestellt und zum Starttermin des neuen Personalausweises als Serienprodukt im Markt verfügbar sein.
In diesem Forum werden wir von interessierten und potenziellen Lieferanten erfahren, wie weit ihre Vorbereitungen für geeignete Produkte gediehen sind, ob sie in Leistung und Preis geeignete Lösungen termingerecht bereitstellen können und ggf. welche Schwierigkeiten noch zu überwinden sind.

Frank Bodenstein
DGN Service GmbH
Hubert Geml
Business Segment Manager / Siemens IT Solutions and Services
Siemens AG
Lutz Neugebauer
Bereichsleiter Sicherheit
BITKOM Bundesverband Informationswirtschaft,Telekommunikation
und neue Medien e.V.
Dietmar Wendling
Vice President eGovernment
SCM Microsystems GmbH



11:00 - 12:30 / Großes Forum 8-B
Quo vadis, elektronische Gesundheitskarte?


Der Gesundheitssektor ist bei der Vernetzung noch weit zurück und setzt noch vielfach auf Papier. Selbst dort, wo IT-Systeme bestehen, scheitert meist der übergreifende Austausch von Daten. Die wichtigste Infrastruktur für einen besseren Informationsaustausch im Gesundheitswesen ist und bleibt daher die Telematikinfrastruktur mit der elektronischen Gesundheitskarte, auch wenn die Telematikinfrastruktur nun schon über vier Jahre Verzug hat.
Aber wie geht es mit dem Projekt weiter? Hierauf geben die Referenten aus unterschiedlichen Perspektiven Antworten. Die eher kurzfristige Perspektive nimmt den Basis-Rollout in Nordrhein in den Blick. Die Erfahrungen der ersten Region für den Rollout der neuen Kartenterminals und den ersten Karten sind wichtig für die Akzeptanz des Systems bei Ärzten und Patienten. Mittelfristig stehen die Online-Tests an, diese sind Mitte 2009 durch eine neue Rechtsverordnung des Gesundheitsministeriums vorbereitet worden. Langfristig wird die Telematikinfrastruktur viele freiwillige Anwendungen ermöglichen und gerade mit der freiwilligen elektronischen Patientenakte einen Modernisierungssschub im deutschen Gesundheitswesen erreichen. Hierbei werden auch Bausteine wie die Komfort- und Stapelsignatur einen Beitrag leisten, damit die neue Telematikwelt dem Arzt die Arbeit erleichtern kann.

Jan Meincke
MediSoftware
RA Dr. Pablo Mentzinis
Bereichsleiter Public Sector / BITKOM e.V.
Gilbert Mohr
Leiter der Stabsstelle IT in der Arztpraxis
Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein
Min-Dir. Norbert Paland
Leiter Unterabt. Haushalt / Telematik
Bundesministerium für Gesundheit BMG
Martin Prätorius
ESG Consulting GmbH



12:30 - 14:00
Drei-Gänge-Menu im "Elements"




14:00 - 15:00 / Fachforen Block 9

9-A / Simultanübersetzung
3D Secure – sichere Online-Geschäfte in der Praxis


Missbräuchlicher Einsatz der Kreditkarte im Internet hat in den letzten 2 Jahren zu einer nachhaltigen Verschlechterung der Ertragssituation für kartenausgebende Banken geführt. Die Einführung zusätzlicher Sicherheitsmechanismen beim Bezahlen im Internet war somit zwingend nötig, um diesem Trend entgegen zu wirken – ein Praxisbericht.

Gabriele Disselbeck
Senior Consultant
syngenio AG



9-B
Akzeptanz der Identifizierungsfunktion eID des elektronischen Personalausweises


Mit dem elektronischen Personalausweis wird Anbietern von Anwendungen oder Diensten und Bürgern ein neues Verfahren angeboten werden, eine geschäftliche Beziehung aufzubauen. Damit stellt sich die Frage, ob beide Seiten – Anbieter und Bürger – dieses Angebot annehmen. Diese Akzeptanz wird von Erfolgsfaktoren wie der technischen Ausgereiftheit, der Ergonomie der Bedienführung für jeden Bürger oder der Transparenz und Sicherheit der Verfahren abhängen. Das Forum will diese Erfolgsfaktoren für die Verbreitung der eID-Funktion beschreiben und diskutieren.

Margret Roggendorf
Leiterin operatives Geschäft, achelos GmbH
Klaus-Dieter Wolfenstetter
Leiter des Fachausschusses Identitäten- und Rollenmanagement & Mitglied im Lenkungsausschuss Sicherheit des BITKOM
Innovation Development
Deutsche Telekom AG Laboratories



9-C
All-in-One -Konzept zur europ. Standardisierung für ID-Projekte


ID-Projekte werden europaweit mit unterschiedlichen Anforderungen an ID-Cards initiiert. Der von der Chipkartenindustrie diskutierte Standardisierungsansatz erweitert den bekannten europäischen Standard „ECC“ und zielt insbesondere auf Zusatzanwendungen (e-Services) und einen ganzheitlichen Lösungsansatz ab. In diesem Zusammenhang können länderübergreifende Standards zur Akzeptanzförderung beitragen.

Jochen Verhasselt
Head of Business Development e-Identity
Sagem Orga GmbH



9-D
Car beats Card: Fahrzeugbasierte Payment-Systeme


Der Workshop zeigt an einem Beispiel eines aktuellen fahrzeugbasierten Cashless Payment Systems auf Basis der RFID-Technologie die systemimmanenten Vorteile und Herausforderungen der Markterschließung auf und führt anschließend über in eine tiefergehende gemeinsame Analyse weiterer Anwendungs- und Expansionsoptionen in angrenzende Handlungsfeldern.

Christian Utz
Vorstand
motionID technologies AG



9-E
Smart Card Security – Neue Sicherheitstechnologien im Einsatz


Der Workshop erläutert die jüngsten Weiterentwicklungen der Angriffsmethoden gegen Chipkarten und zeigt anschaulich, wie neue Sicherheitstechnologien zur Abwehr konzeptioniert und eingesetzt werden können. Weiter werden Erfahrungen mit der Einführung eines neuen Sicherheitskonzeptes in einer Produktfamilie für langlebige Applikationen aufgezeigt. Der Vortrag richtet sich an Newcomer sowie auch an Experten. Dabei werden anhand von Beispielen und Exponaten die verschiedenen Themen plastisch vorgeführt.

Dipl.-Ing. Marcus Janke
Principal Product Security
Infineon Technologies AG
Dr. Peter Laackmann
Senior Principal Product Security
Infineon Technologies AG



15:30 - 17:00 / Großes Forum 10 / Simultanübersetzung
NFC – Projekte, Strategien und Status Quo

Seit etlichen Jahren wird NFC als die Innovation im Mobilfunkmarkt gehandelt. Der Grund dafür liegt in den beeindruckenden Applikationen, die mit dieser Technologie möglich sind oder schon in Pilotprojekten getestet werden. Ein Mobilfunkgerät benötigt lediglich ein NFC Interface und einen sicheren Datenspeicher auf der SIM Karte oder auf einem anderen Chip - und schon hat man einen kontaktlosen Sender und Empfänger in einem Terminal mit Bildschirm, Tastatur, Internetanbindung und beliebig vielen virtuellen Chipkarten.
Mit dieser Anordnung lassen sich sowohl neue Anwendungen entwerfen, so wie das vor zwei Jahren auf der OMNICARD vorgestellte Bahnprojekt Touch and Travel oder existierende Kartenapplikationen wie Kreditkartenzahlungen einfach auf das Handy migrieren. Bei letzterem wird der Vorteil der virtuellen Plastikkarte deutlich: Die Anwendung selbst und vor allem die Hintergrundsysteme können unverändert bleiben. Es wird dabei lediglich die Ausgabe der Plastikkarte durch das Übertragen eines Datensatzes und am Terminal die Chip- oder Magnetlesevorrichtung durch ein kontaktloses Interface ersetzt.
Damit ist der Weg frei für echte Innovationen, Anwendungen mit spürbarem Mehrwert für Endkunden und neuen Umsätzen für Diensteanbieter. Weltweit gibt es eine Vielzahl an laufenden Trials. Fast kein Tag vergeht, an dem nicht eines der zahlreichen Mitglieder des NFC Forums eine Pressemeldung über ein neues Projekt bekannt gibt. Andererseits bleibt es auch nicht verborgen, dass den Tests selten kommerzielle Rollouts folgen. Weder kennt man Personen, die NFC Applikationen regelmäßig nutzen noch taucht das Schlagwort NFC in den Werbeanzeigen zu neuen Mobilfunkgeräten auf.
Als mögliche Hindernisse für eine kommerzielle Einführung gelten die üblichen unbeantworteten Fragen: Wer bezahlt die Erstausstattung? Gibt es eine Killerapplikation, die eine Einführung rechtfertigt? Wie bringt man alle Mobilfunkbetreiber dazu, mit allen Banken zusammenzuarbeiten? Will der Herausgeber einer Plastikkarte überhaupt auf seine Werbefläche verzichten? Wie werden die Wertschöpfungen der einzelnen Parteien honoriert? Wer übernimmt die Verantwortung, wenn das komplexe System nicht funktioniert?
Im diesjährigen NFC Projektforum wird zunächst von einem NFC Technologielieferant, der als Bindeglied zwischen den Parteien fungiert, ein Überblick über den Status der weltweit laufenden kommerziellen Projekte und Trials gegeben. Anschließend werden Vertreter der Telekommunikations- und Kreditwirtschaft den Stand der Projekte oder Überlegungen ihrer Häuser darlegen. Alle Parteien diskutieren zum Schluss die spannenden strategischen Fragen und skizzieren den weiteren Fortgang der Dinge.

Martin Boegelsack
Special Consultant
Polska Telefonia Cyfrowa Sp. z o.o.
Markus Moser
Vice President Head of Project and Partner Management
Venyon GmbH
Thomas Koelzer
Mitglied des Vorstands
secunet Security Networks AG
Stefan Marks
Business Development Manager
Deutscher Sparkassen Verlag GmbH



17:00 - 17:30 / Großes Forum 11
Keynote Speech
Der Kartenzahlungsverkehrsmarkt -
Entwicklungen und Ausblick


Der Markt für Kartenzahlungen erlebt derzeit die größte Veränderungsdynamik seit der Gründung der nationalen Debitverfahren vor 20 Jahren. Die Herausforderungen bei der Schaffung eines einheitlichen Kartenzahlungsmarktes in Europa, zunehmende regulatorische Eingriffe in die Geschäftsmodelle und neue Technologien verändern derzeit die Rahmenbedingungen erheblich, dieser Wandel wird von der Sparkassen-Finanzgruppe mitgestaltet.
Dazu gehört die Weiterentwicklung des electronic cash-Systems, welches in den 20 Jahren seines Bestehens wesentlich dazu beigetragen hat, die Bedürfnisse von Kunden und Handel gleichermaßen zu befriedigen und die Bargeldnutzung zu reduzieren. electronic cash ist heute Marktführer bei den unbaren Zahlungsmitteln im Handel. Für die Sparkassen-Finanzgruppe als größten Kartenherausgeber in Europa gilt es nun, an diese Erfolge anzuknüpfen und mit neuen Konzepten dieses Erfolgsmodell nachhaltig für die Zukunft zu gestalten. Nach der bereits frühzeitigen Umsetzung der EMV-Migration ist die Sparkassen-Finanzgruppe mittlerweile in der Umstellung auch europaweit gut vorangeschritten. Dies ermöglicht für die Zukunft neue Terminalkonzepte. Die Investitionskosten des Handels werden durch flexiblere und kostengünstigere Terminalinstallationen positiv beeinflusst und so neue Märkte für Kartenzahlungen erschlossen. Gleichzeitig gilt es, die Geschäftsmodelle im Einklang mit den regulatorischen Vorgaben so weiterzuentwickeln, dass sie den Bedürfnissen aller Beteiligten entsprechen.
Zudem braucht es innovative Lösungen für neue Marktsegmente. Insbesondere Kleinbetragstransaktionen werden immer noch fast ausschließlich mit Bargeld abgewickelt. Hier liegen erhebliche Wachstumspotentiale für die Zukunft. Wichtig für die Erschließung dieses Segmentes ist, dass die Zahlungen schnell, sicher und effizient abgewickelt werden können. Die kontaktlose Akzeptanz von Karten in Verbindung mit einem effizienten Abwicklungssystem bietet hierfür die besten Voraussetzungen. Mit der Etablierung einer eigenen Kontaktlos-Lösung in Zusammenarbeit mit Bayer 04 Leverkusen konnte die Sparkassen-Finanzgruppe erfolgreich den ersten Schritt in diese Richtung machen und die Innovationsführerschaft übernehmen. Der größte Vorteil gegenüber konkurrierenden Systemen ist, dass der Kunde die Karte auch außerhalb des Stadions benutzen kann und die Transaktionen aggregiert abgewickelt werden. Die Sparkassen-Finanzgruppe ist von der Leistungsfähigkeit dieser Lösung überzeugt und sieht große Chancen für einen breiten Einsatz dieser neuen Bezahltechnologie.

Bernd M. Fieseler
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied
Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V. (DSGV)



18:15 - 20:00 / Großes Forum 12 / Simultanübersetzung
Podiumsdiskussion
Elektronischer Personalausweis & eID Management


Der elektronische Personalausweis gehört zu den Leuchtturmprojekten des Bundes für eine neue Phase der elektronischen Kommunikation und des Identitätsnachweises für hoheitliche und kommerzielle Zwecke. Ab Oktober 2009 erproben eBusiness- und eGovernment-Anbieter in einem Anwendungstest die elektronische Identitätsnachweisfunktion des neuen Ausweises in ihren Online-Services. Die Beantragung, Ausstellung und Sperrung von Ausweisen werden durch ausgewählte kommunale Behörden ab Anfang 2010 in einem Feldtest evaluiert. Die Ergebnisse beider Tests fließen noch vor dem Rollout in die laufende Projektabwicklung ein. Das Projekt steht unter der Federführung des Bundesministerium des Innern. Neben den Fragen der Technik und der rechtlichen Gestaltung stellen sich Fragen des Datenschutzes, des Verbraucherschutzes, der Risikobewertung, der Akzeptanz bei verschiedenen Zielgruppen und schließlich auch der Bedeutung für die Innovationsfähigkeit der deutschen ITK-Wirtschaft. Die Podiumsdiskussion soll zu einer offenen Diskussion zwischen den Podiumsteilnehmern und mit dem Plenum beitragen.

Michael Grözinger
National Technical Officer Public Sector
Microsoft Deutschland GmbH
Prof. Dr. Dieter Kempf
Mitglied des Präsidiums BITKOM
Vorsitzender des Vorstands
DATEV eG
Bernd Kowalski
Abteilungspräsident Abhörsicherheit und Allgemeine IT-Sicherheit
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI
Peter Schaar
Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit
Martin Schallbruch
IT-Direktor
Bundesministerium des Innern BMI
Cornelia Tausch
Leiterin des Fachbereichs Wirtschaft und Internationales
Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.
Prof. Dr. Heinz Thielmann
Geschäftsführer
Emphasys GmbH



Ab 20:00 Uhr Die Kontaktbörse erster Güte
Open-End-Buffet im ganzen Haus

Sie sind wie am gestrigen Abend herzlich eingeladen den Kongresstag in zwangloser Atmosphäre und bei einem mit Sorgfalt ausgewählten Buffet ausklingen zu lassen: Willkommen zu unserer Kontaktbörse mit allen Teilnehmern und Referenten!
Schwerpunkt der OMNICARD-Abende sind in diesem Jahr erneut junge talentierte Bands. Mit "stage4youth" unterstützt die OMNICARD diesen begabten musikalischen Nachwuchs Berlins.
Die Band "tante olaf" ist eine Nachfolgebesetzung von "conStraktion", die im letzten Jahr den 1. Preis bei "jugend jazzt" in Berlin gewann. Die Band bewegt sich musikalisch im vom swingenden bis funkigen Jazz und hat viele Standards in ihrem Gepäck. Viel Vergnügen!

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